Röstkaffee für Warendorf und die Region

Kaffee und Warendorf – eine lange Tradition:

An den Giebel der alten Stadthäuser hingen oftmals die Drachenköppe, an denen so mancher Sack Rohkaffee oder frisch gerösteter Kaffee nach oben in die Lagerräume gezogen wurde. Diese Drachenköppe mit ihren großen Mäulern und weit aufgerissenen Augen schauten auf das Geschehen in den Straßen hinab und sollten die Bürger daran erinnern, dass ihnen nichts entgeht und alles gesehen wird.

1766: Das Fürstbistum Münster erlässt das Verbot des Trinkens von Kaffee und Tee für die „von geringer Handthierung lebenden Unterthanen, sowie Dienstboten und Armen“ Das Verbot gilt in – und außerhalb der Wohnung. Zur Überwachung des Verbotes wurden Steuerbeamte eingestellt, sogenannte „Kaffeeriecher“. Diese „Kaffeeriecher“ hatten das Recht, in den Häusern nach ungeröstetem und unversteuertem Kaffee zu suchen. Viele Jahre vergingen und unzählige Kaffees wurden verkostet bis zum Januar 2022:

Die Kosterei bringt ihren ersten selbst gerösteten Kaffee auf den heimischen Markt. Diesen gibt es in fünf Geschmacksrichtungen:

+ Guatemala, sortenreiner Arabica mild und fruchtig im Aroma

+ Kosterei Mischung, kräftige Hausmischung, 100% Arabica, Brasilien, Costa Rica

+ Espresso mild, 60% Arabica, 40% Robusta – Brasilien, Columbien und Indien

+ Espresso stark, 60% Arabica, 40% Robusta – Peru, Columbien und Indien

+Espresso, 100% Robusta, Guatemala